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Digitale Existenz nach dem Tod

Der Tod beendet das Leben, doch unsere digitalen Spuren und Erinnerungen hinterlassen eine Fortexistenz, die wir gestalten schützen und reflektieren müssen.

Hand mit einem Handy, wo Social-Media Icons zusehen sind.

Quelle: ©KI-generiert (Google Gemini)

Soziale Netzwerke, Cloudspeicher, Messenger oder Streaming-Dienste gehören heute selbstverständlich zum Alltag. Doch während wir digitale Dienste intensiv nutzen, beschäftigen sich nur wenige damit, was mit diesen Daten nach dem eigenen Tod passieren soll. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten: Künstliche Intelligenz kann Stimmen nachbilden, virtuelle Erinnerungsräume schaffen oder sogar digitale Abbilder Verstorbener erzeugen. Dadurch verändern sich Trauer, Erinnerung und Nachlassplanung grundlegend.

Das Factsheet gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, gesellschaftliche Fragestellungen und praktische Handlungsmöglichkeiten rund um digitales Sterben, digitalen Nachlass und digitale Formen des Erinnerns.

 

Kurz & kompakt

  • Rund 90 % der Österreicherinnen und Österreicher nutzen das Internet – entsprechend groß wird auch der digitale Nachlass.
  • Zum digitalen Nachlass zählen unter anderem E-Mail-Konten, soziale Netzwerke, Cloudspeicher, Online-Abonnements, digitale Fotos sowie Kryptowährungen.
  • Nur wenige Menschen regeln bereits zu Lebzeiten, was mit ihren digitalen Konten und Daten nach ihrem Tod geschehen soll.
  • Neue KI-Anwendungen ermöglichen virtuelle Erinnerungen oder sogenannte Afterlife-Technologien– und werfen neue ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen auf.