Trendaussage #1: "Die Elektromobilität spielt in OÖ nur eine geringe Rolle."

Zahlen zur Elektromobilität in OÖ Quelle: kelag, Oberösterreich Tourismus, OÖVV, ÖBB, Schienen-Control, Statistik Austria, Stern & Hafferl, eigene Berechnungen; Icons made by Cursor Creative, monkik from https://www.flaticon.com/, CC BY 3.0, teilweise bearbeitet; ZAK
 Stimmt nicht.
Elektromobilität ist vor allem im öffentlichen Verkehr stark vertreten.

 

Bei Elektromobilität denken die meisten zuerst ans Elektroauto. Den Löwenanteil der elektrisch zurückgelegten Personenkilometer machen aber Fahrten mit den Öffis (Bahn, Straßenbahn, O-Bus und U-Bahn) aus – österreichweit 98 %. In Oberösterreich sind knapp 20 Mio. Passagiere pro Jahr im Schienen-Nahverkehr mit ÖBB und Regionalbahnen unterwegs. Im Netz der Linz Linien GmbH werden jährlich 82 Mio. Fahrgäste elektrisch befördert, das entspricht einem Anteil von 73 % der Mitfahrenden.

 

Während Elektrofahrräder boomen und die meistverkauften Elek­tro­fahrzeuge sind, sind E-Autos in Oberösterreich eher selten. Mit knapp 400 E-Ladestationen besitzt Oberösterreich die zweit dünnste Ladeinfrastrukturdichte in Österreich: auf 68 km Straße kommt eine Ladestation. 0,7 % der PKW – etwas weniger als der österreichweite Durchschnitt – haben einen elektrischen oder Hybrid-Antrieb, die Neuzulassungen für Elektro-PKW steigen jedoch. Elektrofahrzeuge erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei vielen Unternehmen und Gebietskörperschaften in Oberösterreich. In zahlreichen Gemeinden gibt es E-Carsharing-Projekte.

 


Trendaussage #2: "Die Einkommensschere öffnet sich immer weiter."

Graphik Entwicklung der Quelle: OECD; Zur Darstellung von Ungleichverteilungen wird meist das statistische Maß des „Gini-Koeffizienten“ verwendet (bei 0 verdienen alle gleich viel, bei 1 hat eine Person das gesamte Einkommen).
 Stimmt nicht.
Die Einkommen in Oberösterreich sind besonders gleich verteilt.

Obwohl in der öffentlichen Wahrnehmung die soziale Ungleichheit wächst, sind in Österreich die Einkommen nach Sozialtransfers und Pensionen besonders gleich verteilt. Die Einkommensungleichheit zwischen den verfügbaren Haushaltseinkommen ist im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten eine der niedrigsten. Der Wert ist in den letzten 10 Jahren relativ konstant und verglichen mit dem Wert des Jahres 2007 leicht gesunken.

 

Der höhere Gini-Koeffizient vor den Sozialtransfers weist auf ein leistungsorientiertes Entlohnungssystem hin, während der auch im internationalen Vergleich niedrige Wert nach den Transferleistungen die funktionierende Umverteilung belegt. Innerhalb Österreichs ist in Oberösterreich die Einkommensverteilung am gleichmäßigsten.

 

Trotzdem sind in Oberösterreich 136.000 Menschen armutsgefährdet. D.h. das monatlich zur Verfügung stehende Budget beträgt unter 1.238 € für einen Ein-Personen-Haushalt. Am stärksten betroffen sind Langzeitarbeitslose, Ausländer/innen, Alleinerzieher/innen und Familien mit 3 oder mehr Kindern. (Statistik Austria, EU-SILC 2017).

 


Trendaussage #3: "Ein eigenes Auto ist in Oberösterreich wichtig."

Fakten zum Individualverkehr in OÖ Quelle: Statistik Austria, Oö. Verkehrserhebung 2012; Icons made by Freepik, Vectors Market, Roundicons, Becris from https://www.flaticon.com/, CC BY 3.0
 Stimmt.
In Oberösterreich ist der Besitz eines eigenen Autos weit verbreitet.

 

Auf 1.000 Einwohner/innen kommen österreichweit 550 PKWs, in Oberösterreich sind es 622. Bezogen auf über 15-jährige wird die Bedeutung des KFZs mit 736 Personenkraftwagen pro 1.000 Einwohner/innen noch deutlicher. Rechnet man alle Kraftfahrzeuge (z.B. inkl. Motorräder und Motorfahrräder) mit ein, sind es sogar 1.036 (!). Im Durchschnitt besitzt somit jede/r Oberösterreicher/in über 15 Jahren ein Kraftfahrzeug, was deutlich mehr ist als noch ein paar Jahre zuvor (962 im Jahr 2010). Im Jahr 2017 wurden in Oberösterreich insgesamt 15.440 Lenkerberechtigungen der Klasse B neu ausgegeben. Dies bedeutet, dass bei etwa 16.000 Achtzehnjährigen auch weiterhin fast jeder Mensch in Oberösterreich einen PKW-Führerschein erwirbt. Meistens wird die Führerscheinprüfung im Alter zwischen 17 und 24 Jahren abgelegt. Pro Werktag und Person werden in Oberösterreich drei Wege zurückgelegt. Mehr als 2/3 davon mit dem eigenen Fahrzeug.

 

Die räumlichen Ausprägungen mit vielen ländlichen Bereichen und zugleich starken Pendelbewegungen zum oberösterreichischen Zentralraum, aber auch die Freiheiten, die durch ein eigenes Fahrzeug entstehen, sind wahrscheinliche Gründe für die stetige Beliebtheit.

 


Trendaussage #4: "Wir haben weniger Freizeit als früher."

Freizeitkonjunktur 1996-2017 Quelle: Institut für Freizeit- und Tourismusforschung: Freizeitmonitor 2018; bearbeitet
 Stimmt nicht.
Der Zeitaufwand für die Erwerbsarbeit nimmt stetig ab.

 

Ende des 19. Jh. formierten sich Gewerkschaftsbewegungen gegen die damals unerträglichen Arbeitsbedingungen und die Forderung nach Arbeitszeitverkürzungen wurde lauter. Längerfristige Erfolge konnten jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg erzielt werden. 1959 wurde die Wochenarbeitszeit zunächst auf 45 h reduziert, in den 1970er Jahre dann schrittweise auf die gegenwärtig bestehende Regelung der 40 h-Woche. Seit 1985 wurde sie in zahlreichen Kollektivverträgen auf 38,5 h verkürzt. Werden bezahlte und unbezahlte Überstunden in das wöchentliche Arbeitspensum eingerechnet, arbeiten österreichische Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 42,7 Stunden - um 1,5 Stunden weniger als im Jahr 2007 (Eurostat, 2018).

 

Obwohl die Zeit, die für Erwerbsarbeit aufgewandt wird, stetig abnimmt, haben wir das Gefühl kaum mehr Zeit für uns und die Familie zu haben. Megatrends wie der gesellschaftliche Wandel, die Digitalisierung und Mobilitätsveränderungen fördern das Phänomen des „Freizeitstresses“. Die durchschnittliche österreichische Bevölkerung geht 18 Freizeitaktivitäten nach, viele sind nur bedingt mit Bewegung verbunden (z.B. Fernsehen, Internetnutzung, Nichtstun, Mobiltelefonie, …).

 

Vergrößerung der Graphik

 


Trendaussage #5: "Die Reichen werden immer reicher."

Vermögensverteilung in EU-Ländern Quelle: Global Walth Report/Databook 2017, Credit Suisse; Zur Darstellung von Ungleichverteilungen wird meist das statistische Maß des "Gini-Koeffizienten" verwendet (bei 0 besitzt jede Person gleich viel, bei 1 hat eine Person alles).
 Stimmt.
Vermögen wird vor allem über Erben und Sparen über die Zeit angehäuft.

 

Vermögen ist im Gegensatz zum Einkommen im Allgemeinen ungleicher verteilt, da es über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden muss. Wer mehr verdient, hat auch eher die Möglichkeit einen größeren Anteil seines Einkommens zu sparen. Darüber hinaus steigen mit dem Alter das Einkommen und die Wahrscheinlichkeit zu erben. Das Vermögen ist also stärker von der Lebensphase abhängig als das Einkommen.

 

Im EU-Vergleich gehört Österreich zu den Ländern mit der größten Ungleichheit in der Vermögensverteilung. Gründe dafür liegen u.a. in der Erhebung: es wird nur das Privatvermögen der Haushalte berücksichtigt, das öffentliche Vermögen (Wohlfahrtsstaat) wird nicht herangezogen. Länder mit einem gut ausgebauten Sozialstaat, wie Schweden oder Dänemark, weisen ebenfalls eine relativ ungleiche Vermögensverteilung auf. Auch der große Anteil an Mietern/innen - ähnlich wie in Deutschland - erhöht die Vermögensungleichheit, denn das Wohneigentum stellt meist den größten Vermögenswert eines Haushaltes dar.

 

Der Vergleich mit dem Jahr 2010 (Gini-Koeffizient: 0,646) zeigt, dass die Ungleichverteilung der Vermögen in Österreich zunimmt.

 


Trendaussage #6: "Jeder junge Mensch kennt sich heute mit Computer aus."

Internetaktivitäten Jugendlicher Quelle: Jugendstudie der AK Wien, durchgeführt vom Institut für Jugendkulturforschung, 2016: Digitale Kompetenzen für eine digitalisierte Lebenswelt
 Stimmt nicht.
"Digitale Kompetenz" umfasst mehr als die Nutzung digitaler Geräte.

 

„Digitale Kompetenz“ ist eine Schlüsselqualifikation, die als grundlegend für die Teilhabe an der Gesellschaft und Wirtschaft von heute gesehen wird. Sie umfasst die Anwendung digitaler Medien von der Datenverarbeitung und Informationsbeschaffung über das Erstellen von Inhalten bis zur Social Media-Nutzung, aber auch die Bereiche Problemlösung und Sicherheit.

 

Die mit Technik aufgewachsenen „Digital Natives“ (nach 1980 geboren) verfügen nicht unbedingt auch über ausreichend „digitale Kompetenz“. Das Institut für Jugendkulturforschung hat erhoben, dass es deutliche Unterschiede zwischen Jugendlichen mit niedriger bzw. höherer Bildung gibt. Nicht was die Alltagsnutzung betrifft, sondern sowohl bei der strategischen Anwendung digitaler Medien als auch bei den kreativen und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sind bildungsnahe Bevölkerungsteile kompetenter (AK Wien-Jugendstudie, 2016). Auch wird eine Entwicklung des unreflektierten Folgens von Anweisungen und intuitiven Benutzens von Funktionen im digitalen Zusammenhang über alle Generationen hinweg wahrgenommen.

 


Trendaussage #7: "Das Klima in Oberösterreich verändert sich merklich."

Temperaturkurve, Messstelle Kremsmünster Quelle: Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, 2012
 Stimmt.
Extremwetterereignisse wie Trockenperioden oder Hochwässer werden häufiger.

 

In den letzten 100 Jahren erhöhte sich die Durchschnittstemperatur in Oberösterreich um etwa 1,5 Grad Celsius, was langjährige Temperaturreihen belegen. Neben der Erhöhung der mittleren Temperatur ist der Klimawandel bereits jetzt auf verschiedenste Weise in Oberösterreich merkbar. Seit Mitte des 20. Jh. verlängerte sich die Vegetationsperiode um zwei Wochen. Der Blattaustrieb erfolgt früher und der herbstliche Blattabfall verspätet sich. Neue wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten, die teilweise auch schädlich für bestehende Kulturpflanzen bzw. Ökosysteme sein können, werden heimisch und Verschiebungen des Vogelzugs können beobachtet werden. Die winterliche Schneebedeckung nimmt langfristig langsam ab, der Dachsteingletscher schmilzt. Sommerliche Hitzetage mit 30°C und mehr nehmen zu, winterliche Frosttage mit Ganztagestemperaturen unter 0°C ab.

 

In einem geringeren Ausmaß werden sich die durchschnittlichen Niederschlagsmengen verändern, allerdings ist mit vermehrten lokalen Starkregenereignissen zu rechnen, was Hochwasserschutz-maßnahmen nicht nur an den größeren Flüssen sondern auch im Bereich ihrer Zubringer erforderlich macht.

 


Trendaussage #8: "Ein Großteil der oö. Bevölkerung lebt am Land."

Einwohnerveränderung 2013-2037 Quelle: Land OÖ, Abteilund Statistik, DORIS
 Stimmt.
Oberösterreich ist eine ländlich geprägte Region, wird aber künftig urbaner.

 

Da in mehr als der Hälfte der oö. Gemeinden weniger als 2.000 Menschen leben, wird Oberösterreich als eher ländlich geprägtes Bundesland gesehen, mit Ausnahme des Zentralraums, in dem derzeit etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt. In Zukunft werden jedoch im Einklang mit dem weltweiten Trend der Urbanisierung durch das Bevölkerungswachstum der Städte selbst, aber auch durch die gebietsmäßig expandierenden städtisch geprägten Gegenden wesentlich mehr Menschen in urbanen Gebieten leben als heute. Stark wachsende urbane Regionen umfassen Linz und Wels und deren Umland-gemeinden. Für dieses Gebiet wird langfristig ein Bevölkerungs-wachstum von mehr als 10 % erwartet. Weitere dynamisch wachsende Regionen sind Teile der Bezirke Perg und Freistadt sowie Braunau und Vöcklabruck.

 

In 20 Jahren wird bereits etwa die Hälfte der oberösterreichischen Bevölkerung in Städten oder städtisch geprägten Gebieten zu Hause sein, worunter auch die regionalen Zentren und deren Umfeld wie z.B. Schärding und Eferding verstanden werden. Oberösterreich wandelt sich daher insgesamt langsam in ein gleichermaßen ländlich und urban geprägtes Land.

 


Trendaussage #9: "Mehr Licht bedeutet mehr Sicherheit."

Wichtigste Einflussfaktoren für Sicherheit in privaten Gebäuden Quelle: Land Oberösterreich, 2018: Österreichischer Leitfaden Außenbeleuchtung (lt. Auswertung mehrerer Studien)
 Stimmt nicht.
Eine helle Außenbeleuchtung schützt nicht vor Einbrüchen.

 

In der Vergangenheit stand die künstliche Beleuchtung unter dem Motto „mehr Licht“. Immer mehr Licht auf öffentlichen Straßen und Plätzen und mehr Beleuchtung an Privatgebäuden führten zu einer ständig steigenden Hintergrundbeleuchtung in der Nacht, deren Schattenseiten durch eine Störung von Menschen und Tieren in den letzten Jahren deutlicher wurden.

 

Im österreichischen Leitfaden Außenbeleuchtung (2018) angeführte Studien mit Befragungen Betroffener deuten darauf hin, dass eine möglichst helle Beleuchtung von Privatgebäuden kein relevanter Einflussfaktor auf die Häufigkeit von Einbrüchen ist. Wesentlich wirksamer ist es, durch sparsames Licht im Inneren eines Hauses den Eindruck zu erwecken, dass das Haus bewohnt ist. Sehr helle und blendende Straßenbeleuchtungen führen außerdem zu einer geringeren Verkehrssicherheit im Vergleich zu modernen „Full-Cut-off-Leuchten“, bei denen Licht nur dort hin gelenkt wird, wo es wirklich benötigt wird. In Oberösterreich erneuern derzeit mehrere Mustergemeinden ihre öffentliche Beleuchtung, um Erfahrung für eine optimale Kombination von Natur- und Umweltschutz sowie in Hinblick auf Energieeffizienz und Sicherheit zu sammeln.

 


Trendaussage #10: "Die Luft in Oberösterreich wird immer schlechter."

Entwicklung der Feinstaubbelastung (PM10) Quelle: Entwicklung der Feinstaubbelastung (PM10) 2005-2017; Land Oberösterreich 2017
 Stimmt nicht.
Die Luftqualität in OÖ hat sich verbessert, das Sorgenkind bleibt Stickstoffdioxid.

 

Saubere Luft ist ein wesentlicher Faktor für Gesundheit und Wohlbefinden. Angesichts von Abgasskandalen bei Kraftfahrzeugen und weiter steigender Industrieproduktion liegt für viele Menschen der Verdacht nahe, dass die Luftqualität immer schlechter werden könnte.

 

Langfristige Zeitreihen zeigen eindeutig, dass die Belastung an Luftschadstoffen in Oberösterreich generell abnimmt, wobei bei manchen Parametern wie dem Feinstaub (PM10) eine deutlichere Reduktion erzielt werden konnte als beispielsweise beim Stickstoffdioxid NO2. Für diesen Erfolg sind vor allem die schon seit Jahrzehnten laufenden Schritte zur Emissionsverminderung in der Großindustrie und die Umsetzung der Energiewende zur Vermeidung der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas etwa im Hausbrand verantwortlich.

 

Problematisch bleiben aber weiterhin die Schadstoffkonzentrationen bei verkehrsnahen und innerstädtischen Standorten wie dem Römerbergtunnel in Linz (Grenzwertüberschreitung bei Stickstoffdioxid), für die das Land Oberösterreich und die Stadt Linz Maßnahmen wie die Förderung des öffentlichen Verkehrs erarbeiten.

 


Die Zukunft der Lebensqualität in OÖ am 22.01.2019

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Zukunftsgespräch mit Dr. Stefan Bergheim, Leiter der Frankfurter Denkfabrik "Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt"
Infos und Anmeldung

Ausstellung "TechVisionen - Neues aus der Zukunft" von 09.01. bis 31.03.2019

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mehr Informationen

Oö. Zukunftssymposium am 26.11.2018

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Zukunft gestern, heute, morgen
zur Zusammenfassung

Kommunale Zukunftsgespräche am 22.10.2018

Landschaft Handy sasinparaksa - stock.adobe.com
Digitalisierung als Chance für den ländlichen Raum
zur Zusammenfassung
"Der Glaube an eine bessere Zukunft ist die Quelle, aus der wir täglich neue Kraft schöpfen"
Wolfgang Kownatka
"Wer die Zukunft gestalten will, muss Träume und Visionen haben"
Ernst Ferstl
"Wer in die Zukunft mitgenommen werden will, der muss sich bereits in der Gegenwart reisefertig machen"
Wolfgang Kownatka
"Fortschritt besteht nicht in der Verbesserung dessen, was war, sondern in der Ausrichtung auf das, was sein wird"
Khalil Gibran
"Man muss die Zukunft im Sinn haben und die Vergangenheit in den Akten"
Charles Maurice de Talleyrand
"Wenn sie nicht über die Zukunft nachdenken, können sie keine haben"
John Galsworthy
"Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden"
Oscar Wilde
"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern darauf, auf die Zukunft vorbereitet zu sein"
Perikles
"Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie"
Stanislaw Brzozowski
"Binde deinen Karren an einen Stern"
Leonardo da Vinci
"Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch die Verantwortung für unsere Zukunft"
George Bernard Shaw 
"Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muss sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht"
Karl Raimund Popper 
"Lasst uns an die Stelle von Zukunftsängsten das Vordenken und Vorausplanen setzen"
Winston Spencer Churchill 
"Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat"
Ludwig Börne 
"Wer nicht an die Zukunft denkt, wird bald Sorgen haben"
Konfuzius
"Wir alle sollten uns um die Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens dort verbringen"
Charles F. Kettering 
"Die Zukunft wird uns immer überraschen, aber sie sollte uns nicht überrumpeln"
R. Buckminster Fuller 
"Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen, denn Zukunft kann man bauen"
Antoine de Saint-Exupéry 
"Wenn der Wind der Veränderung weht, baut der Narr Mauern. Der Weise jedoch baut Windmühlen"
Chinesische Weisheit 
"Wir dürfen nie vergessen, dass die Zukunft zwar gewiss nicht in unsere Hand gegeben ist, dass sie aber ebensowenig gewiss doch auch nicht ganz außerhalb unserer Macht steht"
Epikur 
"Die Welt besteht aus denen, die etwas in Gang setzen, denen, die zusehen, wie etwas geschieht und denen, die fragen, was geschehen ist"
Norman R. Augustine 
"Es handelt sich weniger um das Voraussagen als um das Vorausdenken der Zukunft"
Kurt Sontheimer
"Das Merkwürdigste an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit später die gute alte Zeit nennen wird"
John Steinbeck